GeschlechterMacht – Gender-Mainstreaming und Antidiskriminierungspolitik

19. Juni 2007 – 20 Uhr
Heike Weinbach (Berlin)

Mit dem Vertrag von Amsterdam wurde Gender-mainstreaming seit 1999 sukzessive in die europäische Politik als Zentralstrategie zur Gleichstellung der Geschlechter (hier im Sinne von: Frauen und Männern) eingeführt. Zur Zeit steht das Konzept in der offiziellen Politik wenig im Mittelpunkt, obwohl es noch längst nicht zum Mainstream geworden ist. Zeitgleich diskutieren Menschen und Antidiskriminierungsprojekte über eine dritte Welle der Geschlechterbewegungen als Menschenrechtsbewegungen. Im Vortrag wird den Inklusions- und Exklusionsresultaten der Gender-mainstreaming-Politik auf europäischer und bundesdeutscher Ebene nachgegangen.

Dr. Heike Weinbach studierte Philosophie, Germanistik und Soziologie. Sie war lange Zeit Frauenbeauftragte an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin und promovierte mit einer Arbeit über Philosoph und Freier. Walter Benjamins Konstruktionen der Geschlechterverhältnisse. Heute arbietet sie als freie Philosophin, Publizistin und Social Justice-Trainerin.

Zum Weiterlesen:
Heike Weinbach (2001): Die Kunst, Begriffe zu fluten. Die Karriere des Konzeptes ’Gender Mainstreaming’, in: Forum Wissenschaft, Heft 2, S.8.
Barbara Nohr / Silke Veth (Hg.) (2002): Gender Mainstreaming. Kritische Reflexion einer neuen Strategie, Berlin.


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